Ermöglichen Sie Kindern eine gute Bildung für gute Perspektiven

 

Marode, kaputtgespart, ineffizient – so könnte man die Bildungssysteme in den meisten Staaten Lateinamerikas bezeichnen. In internationalen Leistungsvergleichen belegen die Länder Lateinamerikas die letzten Plätze im Hinblick auf die Qualität ihrer Bildung.

 

Hinzu kommt, dass gerade die unteren Einkommensschichten sich Bildung für ihre Kinder nicht leisten können: Fahrtkosten und Schulmaterial fressen große Teile des sehr kleinen Monatslohns auf.

 

nph hilft Kindern dabei eine gute Ausbildung zu erlangen. Von klein auf werden die Kinder nach ihren persönlichen Fähigkeiten gefördert. Eigene Schulen mit eigenem Lehrpersonal sichern die Qualität des Unterrichts.

 

Ausbildungswerkstätten von nph bilden Jugendliche in Berufen aus, mit denen sie später eigenes Geld verdienen und ihre Familien ernähren können. Die Abschlüsse sind staatlich anerkannt. So sind die Abgänger gefragte Fachkräfte in ihren Ländern.

 

Talentierten Jugendlichen finanziert nph ihr Studium an staatlichen Hochschulen.

So hilft Ihre Spende


  • Sie ermöglichen über 12.000 Kindern den Schulbesuch in einem nph-Kinderdorf oder einer nph-Straßenschule.
  • Sie helfen Jugendlichen dabei, einen qualifizierten und staatlich anerkannten Berufsabschluß zu erlangen.
  • Sie unterstützen talentierte Jugendliche bei ihrem Studium an einer staatlichen Hochschule.
  • Sie vermeiden Kinderarbeit bei Familien, die in extremer Armut leben.
  • Sie ermöglichen Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung und damit sehr gute Perspektiven dem Kreislauf der Armut zu entkommen.
Ja, ich möchte Kindern eine gute Bildung ermöglichen!

Informationen zur Bildungssituation in Lateinamerika

Marode, kaputtgespart, ineffizient – so könnte man die Bildungssysteme in den meisten Staaten Lateinamerikas bezeichnen. Die Anfänge der Probleme reichen zurück bis in das Jahr 1982. Damals gab Mexiko bekannt, dass es seine Schulden nicht mehr zurückzahlen könne, was den Anfang der Schuldenkrise in Lateinamerika darstellte.
Ab da ging es bergab mit der Bildung. Fortschritte, die in den sechziger und siebziger Jahren in Bezug auf die Grundschulbildung gemacht wurden, lösten sich in Luft auf. Je mehr Schulden die Länder zurückzahlen mussten, desto weniger investierten sie in die öffentliche Bildung. Die Qualität der Bildung verschlechterte sich dramatisch.
Internationale Leistungsvergleiche, wie zum Beispiel die PISA-Studie, belegen die schlechte Qualität der Bildung in Lateinamerika. Bei der letzten großen Studie von 2012 belegten die lateinamerikanischen Mitgliedsstaaten die hintersten der insgesamt 65 Plätze. Am besten schnitt Chile auf Rang 51, am schlechtesten Peru ab, das sich am Ende der Liste befindet.
Lateinamerika ist – mit Ausnahme von Teilen Afrikas – die Region der Welt mit den größten Einkommensunterschieden. Obwohl mehr als zwei Drittel aller Schulabgänger ihren Abschluss an einer öffentlichen Schule machen, machen sie nur ein Viertel der Studenten an staatlichen Universitäten aus. Die Hälfte aller Kinder kann nach der Primarschule nicht richtig lesen und schreiben – 90 Prozent von ihnen kommen aus Familien der untersten Einkommensschichten. Jene, die es sich leisten können, denken nicht einmal daran, ihre Kinder in eine öffentliche Schule zu schicken.
In vielen lateinamerikanischen Ländern wurden in den letzten Jahren Reformen angestoßen, um die Qualität der Bildung zu verbessern. So zum Beispiel in Mexiko. Die dortige Bildungsreform ist jedoch heftig umstritten und die Proteste nahmen ihren tragischen Höhepunkt  am 19. Juni dieses Jahres als elf Demonstranten erschossen wurden.
Die Bildungsreform wird von der unabhängigen Lehrergewerkschaft abgelehnt, weil sie eine Verlagerung der Finanzierung von Schulen auf private Ressourcen ermöglicht. Die Kritiker sehen darin ein Konzept, mit dem die Regierung sich ihrer Verantwortung für öffentliche Bildung entzieht. Stattdessen wird eine Abhängigkeit von privaten Investoren gefördert.
Für viele Familien ist es von existenzieller Bedeutung, dass ihre Kinder arbeiten gehen, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Schon Sechsjährige gehen Schuhe putzen, Kaugummis verkaufen oder auf dem Feld schuften. Ein Mangel an Bildung ist nicht nur ein Problem des Systems, sondern vor allem eine Folge der extremen Armut des Großteils der Familien in Lateinamerika.

In Lateinamerika arbeiten schätzungsweise 12,5 Millionen Kinder. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

Von weltweit schätzungsweise 168 Millionen arbeitenden Kindern leben 12,5 Millionen in Lateinamerika. Allerdings dürfte die Dunkelziffer weit höher liegen, da Kinderarbeit häufig statistisch kaschiert wird und viele Kinder in „unsichtbaren“ Bereichen arbeiten, wie zum Beispiel im Haushalt oder in der familieneigenen Landwirtschaft.
 
Es wird noch viele Jahre dauern, bis Lateinamerika sein Bildungsproblem in den Griff bekommt. Auch das Problem der Kinderarbeit wird nicht von heute auf morgen verschwinden. Ein umstrittener Ansatz kommt aus Bolivien: Seit 2014 dürfen dort Kinder ab zehn Jahren offiziell arbeiten und erhalten Zugang zu sozialer Absicherung wie erwachsene Arbeitnehmer.

Kritiker sehen in dem Gesetz einen Rückschritt, doch es wurde von den arbeitenden Kindern selbst gefordert. Sie wollten damit aus der Illegalität austreten, die für sie gleichbedeutend mit Ausbeutung war. Das Gesetz beinhaltet auch eine Krankenversicherung und mehr Rechte. Ein Verbot der Kinderarbeit ändert nichts an der traurigen Realität, dass viele Kinder arbeiten gehen müssen, um zu überleben. Natürlich sollte es das Ziel einer jeden Regierung sein, dass ein Kind zur Schule gehen kann statt arbeiten zu müssen. In Lateinamerika werden aber noch viele Jahre vergehen, bis dieses Ziel erreicht ist.

nph hilft Waisenkindern in Lateinamerika

 

Das christliche Kinderhilfswerk nph fördert seit über 60 Jahren Not leidende Kinder in Lateinamerika: liebevoll, wirksam und verlässlich. In der Kinderdorf-Familie entwickeln sie ihre Stärken und erhalten eine gute Bildung für ein Leben ohne Armut.

Spender und Unterstützer über nph

 

Inge Weizenhöfer, Bonn

"Es ist ein Elend zu erleben, wie viele kluge, liebe, aber auch liebes- und schutzbedürftige Kinder durch extreme Armut zu lebenslangen Verlierern werden. nph leistet hier einen großartigen Beitrag mit Fürsorge, Schutz und vor allem einer Perspektive für die Waisen, die in den Heimen aufgenommen werden.

Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an. War bei nph zunächst auch skeptisch. Durch meine langjährige entwicklungspolitische Tätigkeit, u.a. in der Dominikanischen Republik und Honduras, konnte ich mich vor Ort davon überzeugen: nph verhilft verlassenen Kindern zu einer besseren Lebensperspektive. Das ist beachtlich. Und spendenswert.“

 

 

Dr. Hartmut Schultheiß, Kronshagen

"Wir leben in Deutschland in einem Land des Überflusses und können es uns durchaus leisten, Menschen, die weniger gute Bedingungen in ihrem Land vorfinden, wenigstens eine kleine finanzielle Unterstützung zu gewähren. Ich finde die Arbeit von nph vorbildlich und möchte gerne einen Beitrag zu der Arbeit leisten."

 

 

Helga Kiesbye, Gifhorn

"Kinder sind nie verantwortlich für Armut und Elend in ihren Ländern. Nur Menschen, die als Kinder auch gute Erfahrungen gemacht haben, werden etwas etwas POSITIV ändern können. JEDER sollte einen kleinen Beitrag leisten für die Kinder dieser Welt."

Ja, ich möchte Kindern eine gute Bildung ermöglichen!

Direkte Hilfe für eine gute Bildung!


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Material für Montessori-Kindergarten und –Schule
Montessoripädagogik erleichtert Kindern das Lernen
Ana bevor sie zu nph kam.

Bildung für arme Kinder in Nicaragua
Damit Kinder die Chance auf eine bessere Zukunft bekommen

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