Een klein meisje die het niet overleefd zou hebben
Familien

Ein kleines Mädchen, das nicht überlebt hätte

Analica, 8, Haiti

Marie wusste nicht genau was, aber sie wusste, dass Analica, das dreijährige Mädchen der Nachbarn, ernsthafte Probleme hatte. Sie hatte Geräusche gehört, laute Schreie und danach Stille. Das Gesicht des hageren Mädchens erinnerte sie an das ihres eigenen Kindes. Maries Sohn war stark unterernährt und wurde in ambulanten St. Luc-Programm für mangelernährte Kinder, „Kay au Bois“, erfolgreich behandelt.

„Als ich ihre Augen sah, ihre Wangenknochen, es war wie bei meinem Sohn“, erklärt Marie. „Ich wusste, dass sie Hilfe braucht.“

Marie sprach mit Analicas Vater und bestand darauf, das Mädchen zu „Kay au Bois“ zu bringen. Der Vater stimmte ohne zu zögern zu. Er war von Analicas Mutter geschieden und lebte mit seiner neuen Frau zusammen, die jedoch das Kind aus erster Ehe nicht akzeptierte. Analicas Vater erklärte, dass seine Tochter sowohl mit physischem Missbrauch als auch mit Nahrungsentzug bestraft wurde. Als Marie und Analica in Tabarre ankamen, erzählte Marie den Mitarbeiterinnen von St. Luc die ganze Geschichte und betonte dabei, dass das das Mädchen auf keinen Fall wieder nach Hause zurückgeschickt werden könne.

Sofort wurde der Kontakt mit nph hatiti aufgenommen. Die Sozialarbeiterinnen untersuchten den Fall und waren schockiert. „Es handelte sich um ernsthaften Missbrauch“, erklärt die Sozialarbeiterin Kerline. „Analicas Mutter war mental beeinträchtigt und nicht in der Lage, für ihr Kind zu sorgen, was Analica in eine untragbare Situation brachte. Außerdem beschlossen wir, auch Analicas ältere Schwester aus diesem Umfeld herauszunehmen. Wir mussten sie beschützen.“

Die Sozialarbeiter reichten die erforderlichen Papiere ein, um die entsprechenden Maßnahmen für den Umzug der Mädchen ins nph-Kinderdorf einzuleiten. „Beide blühten auf“, sagt Schwester Kathleen Nealon, die Spieltherapeutin des Hauses. „Wir sind froh, dass sie aus der für sie traumatischen Situation herausgeholt werden konnten.“

Inzwischen ist aus dem abgemagerten verängstigten Mädchen eine lebeneslustige 8-Jährige geworden. Sie singt und tanz gern - am liebsten zusammen mit ihrer Schwester. Beide leben nun seit fünf Jahren im nph-Kinderdorf, das zu ihrem neuen Zuhause geworden ist.

Das Programm für mangelernährte Kinder wurde ins Leben gerufen, um Haitis alarmierend hohe Rate von Unterernährung zu bekämpfen. Berichten zufolge waren vor dem Erdbeben am 12. Januar 2010 17.500 Kinder unter fünf Jahren unterernährt. Das Programm versorgt Patientinnen und Patienten mit Essenspaketen, die F100 (ein mit Vitaminen und Mineralien angereichertes, energiereiches Milchpulver) und Plumpy’nut (eine Kombination aus Erdnusspaste, Pflanzenöl, Milchpulver, Zucker, Vitaminen und Mineralien) enthalten. Um den Fortschritte der Kinder zu überprüfen, werden sie einmal wöchentlich in der Klinik untersucht.

 

Hinweis: Die St. Luc Foundation ist eine Schwesterorganisation von nph haiti.

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Stefanie Efinger

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