Dranbleiben: der nph Newsletter

Aktuelles aus den nph-Kinderdörfern und Projekten.

Waisenkinder sind begeistert von dominikanischen Wasserfällen

16 Kinder von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? feiern ihre Geburtstage mit einem Ausflug zu den 27 Wasserfällen

Versteckt hinter Schichten von natürlicher Schönheit im Norden der Dominikanischen Republik, gibt es einen wahren Schatz ? ein natürlicher Wasserpark. 27 perfekte Becken natürlich eingemeißelt in Kalkstein, verbunden durch natürliche Wasserfälle. Wenn Sie zu diesem Bild sechzehn Waisenkinder auf einem Geburtstagsausflug hinzufügen, haben sie ein Rezept für viel Spaß. Alles begann letztes Jahr im September, als eine Gruppe von Kindern, alle älter als zwölf, ihren Geburtstag an diesen 27 Wasserfällen feierten. Jetzt hofft fast jedes Kind auf einen Ausflug zu dem Wasserpark. Wochen vor dem Ausflug konnte man schon überall im Heim hören, was sich die Kinder von dem Ausflug erhofften. Letzten Samstag verließen wir unser Heim in San Pedro ganz früh um fünf, es war noch dunkel. Für 16 Waisenkinder, vier Betreuer und einen Fahrer, war die Aufregung in der Luft zu spüren, aber die morgendliche Müdigkeit gewann als wir Richtung Norden aufbrachen.

 

Nach einem kurzen Stopp zum Tanken und Frühstücken kamen wir viereinhalb Stunden später an. Fremdenführer versorgten alle mit Sicherheitswesten und Helmen. Die Kinder setzten ihr mutigstes Gesicht auf, als wir den kurzen Aufstieg zur Basis der natürlichen Wasserfälle begannen. Alle Kinder, Jungen und Mädchen fanden es lustig sich gegenseitig nass zuspritzen als wir den ersten der drei flachen Ströme durchwateten.

 

Nur sehr wenige von unseren Kindern können wirklich schwimmen und die, die es können, nutzen die Zeit zum Üben, aber so oder so gegen den Strom schwimmen ist niemals leicht. Wir machten eine Schlange und wateten unseren Weg zum ersten Wasserfall. Einer nach dem andern zogen wir uns hoch erreichten jedes neue Becken. Das Lächeln und Lachen, und die eng umschlungenen Hände zeigten die Großartigkeit des Erlebnisses für die Kinder. Nach sieben Becken (alle 27 waren nicht geplant) drehten wir um und begannen den lustigen Abstieg. Mit den Füßen zuerst und die Arme überkreuz, rutschten wir einer nach dem anderen die natürlichen Fälle hinab. Beim letzten gab es ein sicheres Felsenriff von dem aus man springen konnte. Die meisten sprangen mit Freudengeschrei in das Becken hinein, indem die Betreuer und Führer auf sie warteten.

 

Maria Ines, eine der Jüngsten auf dem Ausflug, hatte zuerst Angst durch den Strom zu schwimmen. Als die Fremdenführer ihr sagten, dass alles was sie zu tun habe, sich an ihrer Sicherheitsweste festzuhalten und sich zu entspannen sei, da traute sie sich. Zur Überraschung der Freiwilligen, die mit ihr durch den Strom schwamm, schrie sie immer wenn Wasser in ihr Gesicht spritzte. Ihre einzige Fragen am Ende des Tages war: ?Wenn kommen wir wieder her??

 

Nach einem kurzen Marsch, gab es Reis, Bohnen, Salat, Nudeln, gegrilltes Hühnchen und Hotdogs. Alle aßen und erzählten aufgeregt von ihren Erlebnisse. ?Und als ich aus dem letzten Becken sprang?? hörte man überall.

 

Wir zogen uns schnell trockene Kleidung an und fuhren im Bus zurück nach Hause. Nach einigen ?spannenden? technischen Schwierigkeiten mit unserem Bus, kamen wir zurück ins Heim und jeder wollten von seinen Abenteuern erzählen, die Müdigkeit gewann erneut und nach einem kurzen Abendessen und einem Gebet war es Zeit fürs Bett.

 

Happy Birthday für alle unsere Geburtstagskinder für den Monat Juni! Nächsten Monat werden wir noch höher klettern!

Nach oben

Jetzt spenden!

Hilfe für Kinder in Lateinamerika
  • jede Spende kommt an
  • nph ist geprüft und empfohlen vom DZI
  • sicheres Spenden mit SSL-Verschlüsselung
1_gesundheit_300x250.gif