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Aktuell

Verheerender Brand in einem Kinderheim in Guatemala

Nahe der Hauptstadt Guatemala-Stadt brach am Mittwoch, 8.03.2017, ein Feuer im Mädchentrakt eines staatlichen Kinderheimes aus. Mindestens 39 Mädchen starben. Die Regierung bittet nph, Kinder aufzunehmen.

Weitere 20 Verletzte mit zum Teil schweren Verbrennungen werden stationär behandelt. Die Minderjährigen hatten das Feuer selbst gelegt, um auf mutmaßlichen sexuellen Missbrauch aufmerksam zu machen. In dem vollkommen überbelegten Heim wohnen Kinder und Jugendliche, die Opfer häuslicher Gewalt oder Obdachlosigkeit waren. Neuerdings lebten auch junge Kriminelle dort.

 

 

Regierung bittet nph, Kinder aufzunehmen


Im nph-Kinderdorf Casa San Andrés, etwa eine Stunde von der Hauptstadt entfernt, verursachte die Nachricht über den Kinderheim-Brand blankes Entsetzen. In Casa San Andrés leben auch Kinder, die ehemals im Unglücksheim wohnten. Inzwischen hat sich die Regierung Guatemalas an Orlando Ramos, den nph-Kinderdorfleiter gewandt, mit der Bitte, einige der obdachlosen Minderjährigen aufzunehmen. nph kommt dem Wunsch gern nach. Kriminelle Jugendliche werden aber nicht aufgenommen, um die anderen Kinder nicht zu gefährden.

 

 

sportplatz guatemala kinderdorf

 Die Kinder im Kinderdorf bei nph guatemala leben auf einem großzügigen Gelände in einzelnen Häusern mit viel Grün drumherum. Auch eine eigene Schule und ein großes Sportgelände gehören dazu.

 

Das Wohl des Kindes hat erste Priorität


Bei nph steht das kindliche Wohlergehen immer an erster Stelle. „Das Wohl des einzelnen Kindes hat bei uns höchste Priorität. Es bestimmt unser Handeln und ist die Grundlage unseres Erziehungskonzepts“, sagt Markus Streit, pädagogischer Koordinator des internationalen Teams von nph.

 

Die Kinder und Jugendlichen der Kinderdörfer bei nph haben ein inniges Verhältnis untereinander. Sie gehen miteinander um, als wenn sie wirkliche Geschwister wären.

 

Die individuelle Betreuung des einzelnen Kindes steht im Vordergrund. Aus diesem Grund gibt es im Kinderdorf genug Betreuer, die jederzeit ein offenes Ohr für die Nöte der Kinder haben, ob bei Tag oder Nacht. nph versteht sich als eine Familie, in der jeder für den anderen da ist und man sich wertschätzend begegnet.

 

Die Kinder im Kinderdorf von nph guateamala begehen wichtige Momente in ihrem Leben, wie z.B. den Geburtstag, gemeinsam mit ihren Betreuern.

 

Mitarbeiter-Schulungen bereiten auf Krisensituationen vor


Um auf mögliche Krisensituationen, wie zum Beispiel Feuer oder Erdbeben, gut vorbereitet zu sein, werden jährlich Personal-Schulungen in den nph-Kinderdörfern durchgeführt. Dadurch erhalten die Mitarbeiter eine große Sicherheit und ein starkes Selbstbewusstsein, um die richtigen Entscheidungen in Notfallsituationen zu treffen. Die regelmäßigen Schulungen helfen ihnen, in Krisensituationen die Ruhe zu bewahren und entsprechend zu reagieren.

 

nph bietet allen Kindern in seinen Kinderdörfern eine glückliche Kindheit in der Sicherheit einer großen Familie.

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