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Staatspräsident besucht nph-Kinderdorf in Haiti

Einweihung der neuen Berufsschule in Tabarre

Der mexikanische Staatspräsidenten Felipe de Jesús Calderón Hinojosa besuchte am vergangenen Donnerstag das Kinderdorf von nph haiti in Tabarre, einem Vorort von Port-au-Prince. Staatspräsident Calderón, seine Ehefrau Margarita Zavala und der designierte haitianische Ministerpräsident Laurent Salvador Lamothe nahmen an einem Festakt zur Einweihung der Berufsschule ?Franz von Assisi? teil. Felipe Calderón ist derzeit zu einem Staatsbesuch in dem Karibikstaat. Da die Baukosten der Berufsschule von der Mexikanischen Allianz für Haiti, einem Zusammenschluss der mexikanischen Regierung mit Unternehmern, getragen wurden, nutzte der Präsident die Gelegenheit zu einem Besuch im Kinderdorf.

 

nph haiti ist Teil von nuestros pequeños hermanos (nph). Das international tätige Kinderhilfswerk wurde 1954 von Padre William Wasson gegründet. In den elf Kinderdörfern der Organisation in Lateinamerika leben derzeit 3.500 Mädchen und Jungen wie in einer großen Familie. Mehr als 250.000 Menschen erhalten darüber hinaus humanitäre und medizinische Hilfe. Auch in Deutschland hat die Organisation einen Sitz: nph deutschland ist seit 1984 in Karlsruhe beheimatet.

 

Die Berufsschule ?Franz von Assisi? besteht aus drei Gebäudekomplexen: dem Auditorium, den Werkstätten und Übungsräumen sowie den Unterrichtsräumen. Die Anlage ist für 240 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Das Lehrkonzept wurde in Zusammenarbeit mit World ORT erarbeitet, einer jüdischen Organisation, die sich in vielen Ländern der Welt für verbesserte Bildungs- und Ausbildungschancen einsetzt. Das Prinzip der Berufsschule ist einfach: Bildung für Beschäftigung. Dementsprechend werden in der Schule Ausbildungsberufe angeboten, die in Haiti stark gefragt sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.hilfe-fuer-waisenkinder.de oder www.MyGoodShop.org.

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