Alissa Janin
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Schauspielerinnen verschieben Haitireise

Kampagne "Schulen für Haiti" geht in die dritte Runde

Der Ausbruch der Cholera in Haiti hat die Reisepläne der beiden Schauspielerinnen Alissa Jung und Janin Reinhardt gehörig durcheinander gewirbelt. Die Initiatorinnen der Kampagne ?Schulen für Haiti? wollten am vergangenen Sonntag in das ärmste Land der westlichen Hemisphäre reisen, um die beiden von ihnen unterstützen Straßenschulen in den Slums von Port-au-Prince zu besuchen und sich über den aktuellen Bedarf zu informieren. Im Rahmen der dritten Kampagne, rufen die beiden Schauspielerinnen nun erneut Schülerinnen und Schüler in Deutschland auf, mit pfiffigen Ideen Spendengeld zu sammeln, damit ihre Altersgenossen in den Slums von Port-au-Prince zur Schule gehen können. Max Mutzke und Revolverheld unterstützen ?Schulen für Haiti? weiterhin. Darüber hinaus wird auch ein Überraschungskünstler einen Beitrag zur Kampagne leisten.

 

?Schulen für Haiti? wird vom Kinderhilfswerk ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern?, Karlsruhe, getragen. Alissa Jung und Janin Reinhardt haben die Kampagne im Jahr 2008 ins Leben gerufen, um Kindern in den Slums von Port-au-Prince Schulbildung und damit die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen Schülerinnen und Schüler in Deutschland für die Notlage von Kindern in Entwicklungsländern sensibilisiert werden. Im Verlaufszeitraum der letzten Kampagne hatten 130 Schulen aus ganz Deutschland mit vielen außergewöhnlichen Ideen und Aktionen Spendengelder für die Schulkinder in Haiti gesammelt. Für die Schülerinnen und Schüler an zwei Schulen hatte sich der Einsatz ganz besonders gelohnt: Max Mutzke und Revolverheld gaben an jeweils einer Schule ein exklusives Konzert. Die Musiker werden auch die nächste Kampagne mit einem Konzert unterstützen. Darüber hinaus konnte ein Überraschungskünstler gewonnen werden.

 

Die Absage der Haitireise begründet Janin Reinhardt: ?Wir haben unsere Reise wegen des Ausbruchs der Cholera leider absagen müssen. Die Mitarbeiter des Kinderhilfswerks sind momentan so sehr in die medizinische Nothilfe eingebunden, dass wir ihnen nicht zusätzlich zur Last fallen wollen.? Alissa Jung ergänzt: ?Wenn sich die Situation entspannt hat, werden wir unsere Straßenschulen besuchen. Zu welchem Zeitpunkt die Reise stattfinden kann, hängt im Wesentlichen davon ab, ob die Cholera sich weiter ausbreitet. Denn wenn sie die Obdachlosenlager erreicht, in denen seit dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 rund 1,5 Millionen Menschen unter sehr beengten und katastrophalen hygienischen Bedingungen leben müssen, ist eine Katastrophe zu befürchten."

 

Janin Reinhardt und Alissa Jung besuchten bereits im letzten Jahr, kurz vor dem Erdbeben, Haiti. Beide stehen für Interviews gerne zur Verfügung. Anfragen bitte bei Dagmar Schneider, Tel. 0721-35440-167 oder Email: dagmar.schneider@nphamigos.de.

 

Weitere Informationen zu ?Schulen für Haiti? finden Sie unter www.schulen-fuer-haiti.de.

 

Sonderkonto für ?Schulen für Haiti?:

Sozialbank Karlsruhe

Konto: 8747004

BLZ: 660 205 00

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