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NPH Mexiko feiert seinen 55. Jahrestag mit der Eröffnung des neuen Kinderheimes "Ciudad de los Niños" in Matamaros

NPH bildet eine Partnerschaft mit dem ehemaligen Football-Star John Shinsky

Nuestros Pequeños Hermanos (UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN) hat zusammen mit dem ehemaligen Football-Star der Michigan State University, John Shinsky, ein neues Waisenhaus in Matamoros, Mexiko, eröffnet. Es trägt den Namen Ciudad de los Niños, Stadt der Kinder.

 

Diese Partnerschaft, die auf einer Vereinbarung für zunächst drei Jahre basiert, aus der eine dauerhafte Beziehung entstehen soll, ermöglicht beiden Seiten, ihre besonderen Stärken und Möglichkeiten einzusetzen für das gemeinsame Ziel, das Leben von verwaisten, verlassenen und benachteiligten Kindern zu verändern.

 

Als Teil der Zusammenarbeit haben die Gründer der Ciudad de los Niños, John Shinsky und seine Frau Cindy, das Kinderdorf mit seinen 12 Gebäuden auf einem etwa 3000 Quadratmeter großen Grundstück errichten lassen. Es soll 140 Kindern aus Matamoros und dem umgebenden Grenzland als neues Heim dienen. NPH wird die Einrichtung führen, die Mitarbeiter bereitstellen und die Erziehungsprogramme entwickeln. Das Heim soll am 2. August eröffnet werden, mit voraussichtlich 12 Kindern und sechs Gebäuden, die maximal 40 Kinder aufnehmen können. Weitere sechs Gebäude werden dazu kommen, sobald die Geldmittel durch verschiedene geplante Wohltätigkeitsveranstaltungen zusammen gekommen sind.

 

 

"Wir sind sehr begeistert über unsere Partnerschaft mit NPH und sind gespannt, was wir gemeinsam für die kinder tun können", sagte Shinsky, selbst ein Waise, ehemaliger Football-Spieler und Dozent an der Grand Valley State University in Lansing, Michigan.

 

"Es fällt sehr schwer darüber zu sprechen, unter welch schrecklichen Bedingungen die Kinder auf den Straßen Matamoros leben, aber wir sind zuversichtlich, dass die Eröffnung des Heimes eine sofortige Veränderung der Lage in der Stadt schaffen wird, vor allem aber dass es den Kindern eine neue Hoffnung gibt und ihr Leben nachhaltig verbessert."

 

Tausende von Kindern und Familien in Matamoros müssen von 1 Dollar für Lebensmittel pro Tag leben. Viele Kinder leben in Hütten aus Pappkarton, direkt an der Müllkippe. Die Stadt leidet unter schrecklicher Armut, Krankheit, mangelnder Schulbildung und sich selbst überlassenen Kindern.

 

Als jüngstes Mitglied der NPH Familie wird die Ciudad de los Niños nach dem gleichen Modell wie die anderen neun NPH Heime arbeiten. Die Kinder erfahren bedingungslose Annahme und werden nach den fünf Leitprinzipien Sicherheit, Liebe, Teilen, Arbeit und Verantwortung erzogen. Jedes Kind erhält die individuell nötige Gesundheitsvorsorge und Ausbildung, einschließlich der Möglichkeit einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Wenn die Kinder das Heim verlassen, sollen sie produktive und verantwortungsbewusste Bürger sein, die ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten können.

 

"Von Anfang an ging es beim Bau des Waisenhauses um die Kinder", sagte Shinsky. "Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ein Dollar zum anderen kam, aber jetzt wird es endlich wahr."

 

Weitere Bilder vom Bau (PDF, 10 MB).

 

"Mit der Erfahrung und der Hilfe von NPH", fuhr er fort, "wissen wir, dass unser Beitrag vielen Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt."

 

Mittlerweile hat Shinsky sechs der zwölf Gebäude von Ciudad de los Niños fertig gestellt und freut sich darauf, die ersten Kinder in Empfang nehmen zu können. Der Zeitpunkt ist besonders gut gewählt, denn die Eröffnung der Stadt der Kinder fällt mit demm 55jährigen Bestehen von NPH Mexiko zusammen. Seit seiner Entstehung hat unsere Organisation fast 16000 unterstützt und hilft zur Zeit mehr als 3300 Kinder.

 

Am 5. September wird die Einweihungszeremonie stattfinden. John Shinsky und NPH laden alle interessierten Privatleute und Vertreter der Medien ein, sich diesen Termin vorzumerken. Bald wird es weitere Informationen dazu geben. Invitation in English (PDF, 349 KB).

 

Wenn Sie für die Stadt der Kinder spenden möchten, setzen Sie sich bitte mit dem Büro in Deutschland in Verbindung oder donate online.

 

Die Ciudad de los Niños

 

Die Ciudad de los Niños, die Stadt der Kinder in Matamoros A.C., ist ein besonderes Projekt, das den verlassenen Kindern in Matamoros, Mexiko, helfen soll. Es begann mit einem Traum vor 30 Jahren, als John Shinsky, selbst Waise, das Heim Parmadale in Parma, Ohio, besuchte, in dem er aufgewachsen war. Aufgrund seiner positiven Erfahrungen dort und den guten Dingen, die ihm in seinem weiteren Leben zuteil wurden, beschloss er, seinerseits etwas für Kinder in Not zu tun. Am 28. September 2005 nahm Shinskys Traum erste Gestalt an, als er von einem reichen Geschäftsmann ein Stück Land in Matamoros geschenkt bekam. An diesem Tag wurde der Grundstein gelegt für das neue Kinderdorf, von dem nun 6 Gebäude fertig gestellt sind und das am 2. August 2009 eröffnet werden soll.

 

Das Ziel von Ciudad de los Niños ist es, Kindern aus Matamoros zu helfen, die verlassen, misshandelt oder vernachlässigt worden sind und keine ausreichende Ernährung, Unterkunft oder Hilfe erhalten, um in ihrer bisherigen Umgebung überleben zu können. Es ist unser Ziel, ihnen eine Schulbildung, Erziehung und berufliche Ausbildung zukommen zu lassen, die ihnen eine Chance gibt, selbständige und produktive Bürger zu werden, die dann später ihrerseits anderen Kindern in Not helfen werden. Weitere Informationen über die Ciudad de los Niños finden Sie unter www.shinskyorphanage.com.

 

Es gibt auch Videos bei YouTube:

  • [http://www.youtube.com/watch?v=eUZl4-uoiuQ]
  • [http://www.youtube.com/watch?v=fYTOvyNdE64]

 

Ein Artikel der New York Post ist hier zu finden:

  • [http://www.nydailynews.com/sports/2009/05/09/2009-05-09_former_teammates_pedal_toward_a_home_for_kids.html]

 


 

John Shinsky

 

In den 57 Jahren seines Lebens hat es John Shinsky immer wieder geschafft, Schwierigkeiten zu überwinden.

 

Sein Vater starb, als er gerade erst acht Jahre alt war. Bald darauf gab ihn seine gebrochene Mutter in einem Waisenhaus in Cleveland ab. Dort in Parmadale blieb er für die nächsten vier Jahre, bis er von der Familie Weiss als Pflegekind aufgenommen wurde.

Shinsky verbrachte seine Jugendzeit bei den Weiss, wurde zum Football-Star am Cleveland St. Joseph College und erhielt 1969 ein Stipendium für die Michigan State University. Shinsky tat sich nicht nur durch seine sportlichen, sondern auch durch seine akademischen Leistungen hervor. 1974 erhielt er den Bachelor-Abschluss als Lehrer für Grund- und Förderschulen.

 

1974 gelangte Shinsky außerdem ins Auswahlverfahren für die World Football League. Aufgrund von drei Knieoperationen und einer Rückenoperation wusste er, dass er sich eine Alternative zur Profikarriere als Sportler suchen musste. Er wählte den Lehrerberuf.

 

So verbrachte Shinsky drei Jahrzehnte als Lehrer und in der Verwaltung im Schulbezirk Lansing. 1977 erhielt er den Master in Sonderpadagogik und 1983 einen Doktorgrad in Schulverwaltung, beides von der Michigan State Universität.

 

Zur Zeit unterrichtet Dr. Shinsky als Dozent an der Grand Valley State University. Aber das sind nur Fußnoten einer größeren Geschichte.

 

MAKING A PROMISE

 

Back when his football career at Michigan State was just beginning, Shinsky made a promise to himself that one day, he would open an orphanage. He wanted to give others the opportunities that Parmadale gave to him.

"For 30 years, I kept that promise in my mind," Shinsky said. "Then about a decade ago I was on a flight to Brownsville, Texas for some educational training. I sat next to a young college kid on the flight. I asked him, 'So where are you going?' He said, 'I'm going on spring break.' I said, "What are you going to do?' The kid said, 'I'm going down to work at this orphanage in Matamoros, Mexico, just over the Texas border. It's an awful place, rats and everything.'"

 

Shinsky then said to him, "'Well, why don't you send me some information on the place.' Later on he did. And I took a look at the information and decided to go down and see the orphanage. When I got down there, after I had seen everything, I asked the people running the orphanage, 'What can I do to help you?' I thought they would say they needed something like food, clothes or money.

 

"Instead they said, 'We need a new orphanage.'

"And I knew right then," Shinsky said. "That was it. They had some property already for a new orphanage. I bought some more property alongside theirs. And then I began to bring Michigan State groups and spring break groups down. We began to build nine new wooden buildings and turned those over to the orphanage operators."

 

"Next in 2005, a local Mexican businessman, Mr. Ramiro Gonzalez Garza, called me," Shinsky continued. "He said, 'I really like what you're doing down here. I have seventeen acres in Matamoros and I'd like to donate it to you to build another orphanage.'"

 

At that point John and his wife Cindy, founded Ciudad de los Ninos de Matamoros (The City of Children of Matamoros) Orphanage and got right to work.

"We created a Mexican and United States board of directors," Shinsky said, "and began to put together a plan for this new project."

 

A NEW CHALLENGE

 

Late last year, Shinsky received news that he had a cancerous tumor in his neck, near the base of his skull.

The one-time orphan took this new challenge head on.

"I began both radiation and chemotherapy treatments on my birthday, November 5, 2007," Shinsky said, "and they ended December 20. When I got done, I had gone through 33 radiation treatments and two chemotherapy treatments."

 

Shinsky then described the treatment process in detail.

"They put a mesh mask over your face to hold your mouth open and lay you back on the table," he said. "Next, they screw the mask to the table to hold you still. Then, they shoot radiation into your mouth and throat for 35 minutes to attack the tumor.

 

"About 95 percent of the people who have this kind of cancer, they end up on a feeding tube," Shinsky said. "But I just kept trying to eat a little bit at a time as best I could. But, it was tough. I had all kinds of blisters and sores in my mouth. I was nauseous. I couldn't cough. I couldn't talk. I had zero taste. My taste is back now about 75%, but for a long time I couldn't taste anything."

 

To look at John Shinsky today, you would never know he was fighting cancer less than a year ago. He has regained most of the weight he lost during his radiation treatments and is working out daily again just like he has for years. He says he is doing well and the cancer is currently in remission.

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