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Aktuelles aus den nph-Kinderdörfern und Projekten.

„Mama trägt dich immer im Herzen.“

Muttertag am 10. Mai - In den nph-Kinderdörfern kümmern sich die Tías (so werden die Betreuerinnen genannt) liebevoll um die Kinder, die keine Mutter mehr haben.

Carlo* war gerade einen Monat alt, als er in das nph-Kinderdorf in Honduras kam. Er wird nicht einmal eine Erinnerung an seine Mutter haben, denn er war zu klein, als er sie verloren hat.

Heute ist Carlo sechs Monate alt und in ein paar Jahren wird er vielleicht nach seiner Mutter fragen. Dann werden wir ihm antworten, dass seine Mama ihn für immer in ihrem Herzen trägt, auch wenn sie nicht mehr da ist.

 

In der Zwischenzeit kümmert sich Tía Loli um ihn und gibt ihm so viel Liebe und Fürsorge, wie eine richtige Mutter es tun würde.

 

Wenn ein kleines Baby ins nph-Kinderdorf einzieht, dann ist die Freude darüber bei den anderen Kindern riesig, auch wenn sie anfangs – wie richtige Geschwister – ein bisschen eifersüchtig sind. Vor kurzem haben wir in Honduras großen Zuwachs bekommen: 84 neue Kinder wurden aufgrund der Schließung staatlicher Heime aufgenommen.

 

Unter ihnen Carlo*, der heute sechs Monate alt ist. Den Betreuerinnen (im Kinderdorf Tías genannt) bricht es das Herz, dass diese kleinen, hilflosen Geschöpfe so früh ihre Mütter verloren haben. Umso mehr versuchen sie dann, ihnen so viel Liebe und Fürsorge zu schenken, wie es eine richtige Mutter tun würde.

 

Carlo mit seiner Betreuerin.

Tía Loli hat Carlo fest ins Herz geschlossen

 

Carlo – der kleine Sonnenschein

 

Carlo war gerade einmal einen Monat alt, als er ins nph-Kinderdorf in Honduras kam. Er wurde aus einem staatlichen Kinderheim in San Pedro Sula, das geschlossen wurde, zu uns gebracht.

Eine der Tías, die sich um Carlo kümmert, ist Loli. Sie hat den Kleinen schon fest ins Herz geschlossen: „Er ist so ein fröhliches Kind und lacht den ganzen Tag. Nur wenn er Hunger hat, seine Windel voll ist oder sich unwohl fühlt, dann lässt er es mich lauthals wissen. Ich kann ihn immer schnell beruhigen, denn er kennt meine Stimme schon.“

 

Spaziergänge mag Carlo (links) besonders gerne

 

Mehr als 500 Brüder und Schwestern


Carlo hat im Kinderdorf von nph honduras mehr als 500 kleine und große Brüder und Schwestern. Im Babyhaus Casa Suyapa lebt er zusammen mit den jüngeren Kinderdorfbewohnern. Sie lieben es, mit ihm zu spielen und wenn er weint, dann trösten sie ihn oder streicheln seinen Bauch – das mag er besonders gern.

 

Carlo mit anderen Babys im Kinderdorf.

Im Babyhaus Casa Suyapa hat Carlo viele Brüder und Schwestern gefunden.

 

„Anfangs waren die anderen Kinder eifersüchtig, weil Carlo mehr Aufmerksamkeit bekommen hat als sie. Aber das ist ja auch in einer richtigen Familie mit Geschwistern so. Doch mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt und genießen die Zeit mit dem Kleinen“, so Tía Loli.

 

Carlo mit einem Mädchen aus dem Kinderdorf.

Die anderen Kinder haben Carlo sehr lieb gewonnen.

 

Loli weiß, dass Carlo eines Tages nach seiner Mama fragen wird. „Das wird mir das Herz brechen, aber ich muss stark bleiben. Ich werde ihm sagen, dass seine Mama ihn immer in ihrem Herzen tragen wird, auch wenn sie leider nicht mehr da ist.“


84 neue Kinder in Honduras – unter ihnen Carlo – brauchen unsere Unterstützung: Bitte helfen Sie uns, damit sie alles bekommen, was sie für eine glückliche Kindheit brauchen.

 

* Der Name ist zum Schutz des Kindes geändert.

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