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Kinder helfen Kindern

Unsere Kinder halfen Menschen in der Umgebung, die von Hurrikan Stan betroffen waren.

Drei Wochen sind bereits vergangen, seit der schreckliche Hurrikan Stan über unser Land hinweg fegte, aber seine Spuren sind in den meisten Dörfer immer noch offensichtlich. In der Nähe unseres Kinderheimes liegt das Dorf St. Andres Itzapas, wo zwanzig Häuser völlig zerstört wurden. Jocotenango, das etwa 15 Minuten mit dem Bus entfernt liegt, wurde noch schwerer getroffen.

 

In dieser Kleinstadt mit 18.562 Einwohnern sind nun 1530 Menschen obdachlos, die meisten davon Kinder. Viele Häuser verloren ihr Dach, und so konnte der Schlamm eindringen, der Möbel, Kleider, Bücher und andere Habseligkeiten bedeckte und schließlich unbrauchbar machte. Problematisch ist, dass die Menschen kein Werkzeug oder geeignete Geräte haben, den Schlamm zu entfernen und den Müll zu beseitigen.

 

Eine Amerikanerin startete ein Projekt in Jocotenango, bei dem Freiwillige zu Tageseinsätzen gesucht wurden. Jessica, eine freiwillige aus USA, die bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Guatemala mitarbeitet, erfuhr von diesem Projekt, und beschloss gemeinsam mit Elena, einer italienischen Freiwilligen, bei diesem Einsatz mitzumachen. Einige der großen Kinder wollten ebenfalls gerne mithelfen, und so verbrachten schließlich 15 unserer älteren Schüler ihren freien Samstag bei der gemeinschaftlichen Arbeit. Der Arbeitstag wurde damit verbracht Müll wegzuräumen, Sandsäcke zu füllen und zu versuchen, eine Brücke zu stabilisieren. Die schweren Regenfälle hatten einen Fluss geschaffen, der umgeleitet werden musste. Das war harte Arbeit, besonders wegen der Sonne und der heißen Temperaturen, aber die Kinder freuten sich, dass sie helfen konnten und waren am Schluss sehr zufrieden.

 

In der nächsten Woche machten noch mehr Kinder mit: 56 Schüler verbrachten drei Tage ihrer Ferien in Jocotenango und schaufelten Schlamm und räumten Müll aus den Häusern.

 

Die Hausbesitzer waren sehr dankbar für die Hilfe unserer Jugendlichen, und die ihrerseits waren froh, einmal etwas für andere tun zu können, so wie sie selbst Tag für Tag von ihren Paten unterstützt werden. Sie kamen mit einem richtig guten Gefühl nach Hause, weil sie dazu beigetragen hatten, die Lebenssituation besonders auch einiger Kinder in diesem Teil von Guatemala zu verbessern.

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