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Karlsruher helfen trotz Wirtschaftskrise Kindern in Lateinamerika

In 2009 fast 120.000 Euro für ?Unsere kleine Brüder und Schwestern e. V.? gespendet

Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise haben die Karlsruher im ver-gangenen Jahr das Kinderhilfswerk ?Unsere kleinen Brüder und Schwes-tern e. V.?, Karlsruhe, mit einer Spendensumme in Höhe von 117.802,22 Euro unterstützt. 650 Einzelpersonen und Familien sowie 17 Unternehmen halfen durch ihre Spende mit, die Not der Kinder in den neun Projektländern in Lateinamerika zu bekämpfen. ?Insgesamt nahm unser gemeinnütziger Verein im vergangenen Jahr mehr als 9,2 Millionen Euro ein. Das waren rund 800.000 Euro weniger als im Jahr 2008?, sagt Geschäftsführer Heiko Seeger.

 

Nahezu 80 Prozent der Gesamteinnahmen stammen von Privatpersonen und Firmen. Diese Tendenz ist auch in Karlsruhe sichtbar. 94.672 Euro, das sind mehr als 80 Prozent der eingenommenen Spenden im Stadtgebiet, wurden von Privatpersonen gespendet. Mit 23.129 Euro, dies entspricht knapp 20 Prozent, unterstützten Unternehmen wie die Selbstbedienungsbäckerei Der Backlade, die Immobilienmakler Hust & Herbold und die Stadtwerke Karlsruhe den in der Tullastraße ansässigen Verein. Neben den direkten Spenden sind die Pa-tenschaftsbeiträge eine der größeren Einnahmequellen für ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern?. Im letzten Jahr unterstützten fast 1.800 deutsche Paten ihre Patenkinder in Mexiko, Guatemala, El Salvador, Peru, Bolivien, Haiti, Honduras, Nicaragua und der Dominikanischen Republik mit rund einer dreiviertel Million Euro. Weitere Erträge stammen aus Erbschaften, Zu-wendungen von Stiftungen und Bußgeldern.

 

Mit den Spendengeldern wird der tägliche Bedarf an Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung für die rund 3.500 in den Heimen lebenden Kinder und Jugendlichen gedeckt. Auf eine fundierte Ausbildung ihrer Schützlinge legen die Verantwortlichen der international tätigen Hilfsorganisation größten Wert. Denn nur sie eröffnet den Kindern einen Weg aus der Armut. In allen Projektländern hilft ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? zudem der Be-völkerung, beispielsweise durch Wasserlieferungen in die Slums von Haiti oder den Bau sanitärer Anlagen in Dörfern der Dominikanischen Republik. Mehr als 75.000 Not leidende Menschen erhalten durch diese Projekte eine direkte Hilfe.

 

Für das Jahr 2010 verfolgt der Verein ehrgeizige Ziele: Die Einnahmen sollen wieder auf über 10 Millionen Euro steigen. Das kann nur gelingen, wenn die Mitarbeiter verstärkt Menschen für die Ziele der Organisation begeistern kön-nen. Dies soll im Rahmen einer neuen Kampagne geschehen, mit deren Hilfe die Anzahl der Förderer um mindestens 10 Prozent erhöht werden soll.

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Hilfe für Kinder in Lateinamerika
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