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Karibische Weihnachten

Wir feierten ein wunderschönes Weihnachtsfest, nun alle zusammen in unserem neuen Heim.

Palmen mit buntem Christbaumschmuck, die karibische Sonne so strahlend und heiß wie immer und laute Merengue- und Bachata-Weihnachtsmusik - das wirkt immer noch ein wenig seltsam, besonders auf Freiwillige, die nur für kurze Zeit hier bei uns im Kinderheim in der Dominikanischen Republik bleiben. Kann man hier überhaupt richtig Weihnachten feiern?

 

Und ob man das kann! Wir hatten ein wunderschönes Weihnachtsfest, weil wir es zum ersten Mal alle zusammen auf unserem terreno, unserem eigenen Grundstück, und in unserem neuen Heim Casa Santa Ana feiern konnten.

 

Die spannende Zeit begann bereits am Freitag, dem 15. Dezember, dem letzten Schultag für unsere Kinder. Das feierten wir mit einer Schulweihnachtsfeier, die schon einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Fest gab. Am Samstag machten wir dann einen Ausflug an den Strand.

 

Am Montag, den 18. Dezember, begannen unsere traditionellen mañanitas, eine kleine morgendliche Prozession unserer Kinder zu verschiedenen Plätzen in der Umgebung, mit Liedern und Schriftlesungen, die mit heißem Tee und Keksen abgeschlossen wurden. Diese mañanitas fanden jeden Morgen bis zum Heiligen Abend statt. An diesem ersten Tag wurden unsere Wohnhäuser gesegnet und es gab ein besonderes Abendessen.

 

Am Mittwochnachmittag feierten wir Nairobis 15. Geburtstag, ein besonderer Geburtstag in der Karibik. Am Freitag, dem 22., erhielten alle unsere Angestellten einen Weihnachtskorb. Am Heiligen Abend fanden die letzten mañanitas statt. Sie führten uns zu unseren nächsten Nachbarn, den Einwohnern von Batey Nuevo, die sich immer darüber freuen, wenn sie in unsere Veranstaltungen mit einbezogen werden.

 

In den Tagen bis Weihnachten gab es verschiedene Aktivitäten für die Kinder, darunter einen Spaziergang mit Lichtern, Ausflüge an verschiedene Orte, Besuche bei den Nonnen und ein Konzert im Park.

 

Dann kam endlich der Heilige Abend, den wir mit einer sehr schönen Messe feierten, gefolgt von einem ganz besonderen Essen. Es gab Schwein vom Grill, Spaghetti, grünen Salat, Weihnachtskuchen, Äpfel, Trauben und Limonaden. Zum Schluss führten Danny und Anne durch ein faszinierendes Program.

 

Noch müde vom vorhergehenden Abend, aber neugierig über das, was an Weihnachten los sein würde, kam jeder pünktlich am nächsten Morgen zur Messe. Nach der Messe wurden in den einzelnen Wohnhäusern die Geschenke verteilt. Nach dem Mittagessen gab es piñatas, und danach für jeden noch ein Eis, zum Trost für diejenigen, die keine Süßigkeiten aus den piñatas ergattert hatten.

 

Das war unser Weihnachtsfest, ein ganz besonderes Weihnachten für jeden von uns.

 

Aber dann kamen ja noch Silvester und Neujahr!

 

Sie waren genauso spannend wie die vorhergehenden Tage. Nach dem Abendessen gab es ein vielfätiges Programm, das die tias und Freiwilligen vorbereitet hatten, gefolgt von einem riesigen Freudenfeuer und Hotdogs als Gute-Nacht-Snack.

 

Und dann kam das Neue Jahr mit all den schönen Erinnerungen an das gerade erst vergangene Weihnachtsfest, aber auch an das wunderschöne zurückliegende Jahr, in dem wir endlich alle zusammen als eine Familie in unser neues Heim einziehen konnten, und mit vielen Hoffnungen auf das, was uns nun im Neuen Jahr erwartet.

 

Wir danken Gott und all unseren Freunden für alles, was sie für uns getan haben, und dass sie all das möglich gemacht haben, was bisher geschehen ist. Wir beten dafür, dass sie uns auch in Zukunft zur Seite stehen werden.

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