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In liebender Erinnerung an Pascual Amaya

Ein geliebtes Mitglied der Heimfamilie in Honduras wird allen, die ihn kannten, sehr fehlen.

In diesem Herbst mussten die Bewohner von Rancho Santa Fe von einem ihrer geliebten Großeltern Abschied nehmen. Pascual Amaya verstarb im Alter von 78 Jahren am Morgen des 3. September an Herzversagen. Er war gerade zu Besuch bei einigen Freunden (seiner "Adoptivfamilie") in dem Städtchen La Canada, einige Kilometer von unserem Heim entfernt.

 

"Pascualito" hatte seit fast zwei Jahren in Casa Eva, unserem Heim für im Stich gelassene Senioren, gelebt. Er kam zu uns, nachdem er bei einem schrecklichen Verkehrsunfall beinahe ums Leben gekommen war und er mehr als sechs Monate im Krankenhaus verbringen musste. Nach dem Unfall war die Familie, die ihn "adoptiert" hatte und bei der er zwanzig Jahre lang gelebt und seinen Beruf als Maurer ausgeübt hatte, trotz gutem Willen nicht mehr dazu in der Lage, ihn zu versorgen. Sie baten uns darum, ihn aufzunehmen.

 

Pascual stammte ursprünglich aus El Salvador und kam in den 80ger Jahren nach Honduras, um dem Bürgerkrieg in seinem Land zu entkommen. So hatte er in Honduras zwar keine leibliche Familie, aber wurde schnell ein Teil der Familie von Casa Eva.

 

"Er war ein geduldiger, höflicher und sehr edelmütiger Mensch", sagt Engracia, eine der vier anderen "Großeltern", die in Casa Eva mit Pascual zusammengelebt hatten. "Er schaute immer, wie er sich nützlich machen konnte, und wollte nie jemand zur Last fallen. Wir haben ihn alle sehr geliebt."

 

Pascual wurde am Sonntag auf dem Friedhof von Rancho Santa Fe beigesetzt. Wir alle werden seine freundliche, angenehme Art und sein warmes Lächeln sehr vermissen.

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