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Hurrikan Stan wütet in Mexiko

Die Landesteile Oaxaca, Veracruz und Chiapas sind besonders schwer getroffen

Sieben Landesteile Mexikos waren vom Hurrikan Stan betroffen; er hinterließ Verletzte, Tote und Tausende Obdachlose. Viele Dörfer waren durch die Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten, und mehr als 250 000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Auch in Puebla, Hidalgo und Guerrero gab es einige Todesfälle, und Tausende verloren ihr Zuhause.

 

In Veracruz sind 170 Gemeinden betroffen. Viele Straßen sind gesperrt, fast 40 Flüsse traten über die Ufer und 80 000 Menschen hatten direkt unter den Folgen zu leiden.

 

In Chiapas ist die Lage ernst; mehr als 17550 Menschen wurden in 84 Notunterkünften untergebracht, weil 20 Flüsse über die Ufer traten; 62 Gemeinden und Bezirke waren von Wasser und Schlamm bedeckt.

 

In Oaxaca waren laut Regierungsangaben 107 Gemeinden und fast 500.000 Menschen betroffen.

 

In Puebla kamen 4 Menschen bei einem Erdrutsch ums Leben; 3500 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht und etwa 25 Dörfer waren durch die Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten.

 

In Guerrero starb ein Kind, als die Decke eines Hauses einstürzte. In Hidalgo wurden zwei Todesfälle registriert.

 

Die beiden anderen betroffenen Landesteile sind Tabasco und Tamaulipas, aber dort sind die Schäden geringer.

 

Dieser Hurrikan hat in vielen armen Dörfern eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Kinder, Männer und Frauen haben das wenige, was sie besaßen, verloren.

 

UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN haben ebenfalls Opfer des Hurrikans aufgenommen. Glücklicherweise sind unsere Waisenheime in Morelos verschont geblieben; wir hatten hier nur einige Tage mit heftigen Regenfällen, aber keine Überschwemmungen.

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