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Helfer aus Kanada bringen Muskelkraft und Mehr

Drei Einsatzgruppen arbeiten mit beim Bau unserer Schule und bieten unseren ärmsten Nachbarn medizinische Hilfe.

Wie im schon vergangenen Jahr so auch in diesem haben wir im Januar und Februar Besuch von größeren Gruppen der Organisation "Friends of the Orphans" aus Kanada erhalten, organisiert von Ken Speers. Im letzten Jahr unterstützen uns zwei Besuchergruppen mit jeweils 20 Helfern pro Gruppe. Sie halfen mit beim Bau, gaben Sportunterricht, machten Spiele und beteiligten sich an verschiedenen anderen Aktivitäten.

 

Nach ihrem Besuch wurde Dany, einer unserer Freiwilligen aus Haiti, für mehrere Monate nach Kanada eingeladen, um unser Heim in verschiedenen kirchlichen Gruppen vorzustellen.

 

In diesem Jahr besuchen uns drei Gruppen. Außer der praktischen Arbeit, die sie leisten, finanzieren sie zusätzlich noch den Bau unserer Schule. Die erste Gruppe mit 17 Teilnehmern kam am 21. Januar an, die zweite Gruppe mit 24 Leuten traf am 4. Februar ein und ist zur Zeit noch hier. Die letzte Gruppe mit 34 Teilnehmern kommt am 18. Februar.

 

Zur letzten Gruppe gehören einige Ärzte, die unsere Kinder zahnärztlich und allgemeinmedizinisch untersuchen werden. Sie planen auch Besuche in den umliegenden Dörfern, wo die arme Bevölkerung kaum eine Chance auf eine medizinische Versorgung hat.

 

Eine dieser medizinischen Einsätze soll in der Ortschaft Lima stattfinden, wo wir bereits beim Bau einer Kirche und eines Versammlungsraumes mitgeholfen haben, zu denen auch eine kleine Ambulanz und eine Apotheke gehören. Dieses äußerst arme Dorf oder "Batey" liegt mitten in den Zuckerrohrfeldern, meilenweit vom Rest der Welt entfernt, ohne Strom und Wasser, und die Menschen dort haben es sehr schwer, medizinische Hilfe zu bekommen. Über 400 Menschen warten dort bereits sehnlich auf die Ankunft der medizinischen Helfer.

 

Vor ihrer Abreise sammelte die Gruppe außerdem eine Containerladung von Hilfsgütern. Vom Vorjahr her wussten sie, dass sie die vielen gespendeten Dinge gar nicht alle im Gepäck mitnehmen konnten. So füllten sie in diesem Jahr gleich einen ganzen Container mit Spielplatzgeräten, medizinischer Ausrüstung, Schuhen, Spenden für Haiti und noch vielem mehr. Was für ein gewaltiges Unterfangen! Als der Container schließlich voll gepackt war, wurde er per Schiff in die Dominikanische Republik geschickt, wo er bereits vor drei Wochen ankam. Der Container ist mittlerweile auf unserem Grundstück, und wir sind immer noch mit dem Auspacken beschäftigt. Vielen Dank an Jody Leis, die das Projekt leitete und dafür sorgte, dass der Container mit den Dingen gefüllt wurde, die wir hier dringend brauchen. Wir sind unglaublich dankbar!

 

Unsere Freunde aus Kanada wissen, dass nicht nur unser Heim Hilfe brauchen kann, sondern auch unsere Nachbarn von Batey Nuevo. Im vergangenen Jahr haben die Kanadier zwei Latrinen gebaut; in diesem Jahr möchten sie fünf weitere errichten.

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