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Größte medizinische Lieferung aller Zeiten

Medizinische Güter im Wert von über 146.000 Euro erreichten am Montag Haiti

Für das Kinderhilfswerk ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.? ist es die bisher größte Lieferung seit Gründung vor über 25 Jahren.

12.000 kg dringend benötigte medizinische Güter im Wert von über 146.000 Euro erreichten am Montag Haiti, das ärmste Land der westlichen Erdhalbkugel.

 

Am vergangenen Montag nahmen die Mitarbeiter des Hilfswerks ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? dringend benötigte Antibiotika, Schmerzmittel und Verbandsmaterialien in Empfang. Die neun Millionen Haitianer, die meisten von ihnen leben in bitterer Armut, benötigen momentan dringend Hilfe. Pater Richard Frechette, der nationale Leiter von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern ? in Haiti, informierte das deutsche Förderbüro vor wenigen Tagen über den sich verschlimmernden Teufelskreis aus Armut und Gewalt in den Elendsvierteln der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince: ?Die Finanzkrise hat die ohnehin angespannte Lage in den Slums noch verschärft und neuen Nährboden für soziale Unruhen geschaffen.? In den letzten fünf Jahren schickte das Hilfswerk Medikamente und medizinische Geräte im Wert von durchschnittlich 58.000 Euro pro Jahr in das arme Land.

 

Das Kinderkrankenhaus ?St. Damien Chateaublond? in Tabarre, nahe der Hauptstadt, ist das einzige Kinderkrankenhaus in ganz Haiti und auf Medizin-Spenden aus dem Ausland angewiesen. Die Zusammenarbeit von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.? mit dem größten europäischen Medikamenten-Hilfswerk, ?action medeor?, hat in den letzten Jahren die medizinische Versorgung tausender Kinder ermöglicht. Das medizinische Team des Kinderhilfswerks, versorgt jedes Jahr über 20.000 kleine und große Patienten kostenlos.

 

 

 

Der Großteil der Haitianer kann sich weder das tägliche Brot, geschweige denn eine angemessene medizinische Versorgung leisten. Verschmutztes Wasser, Unterernährung und miserable hygienische Verhältnisse verursachen Durchfälle, gefährliche Infektionen sowie schwere Atemwegserkrankungen. Jedes fünfte Kind in Haiti stirbt noch bevor es fünf Jahre alt wird. Tuberkulose und Aids gehören zu den Haupt-Todesursachen. Daher bildet die Therapie dieser Infektionskrankheiten, neben der Behandlung unterernährter Kinder, die Schwerpunkte der Arbeit im Kinderkrankenhaus. Die medizinischen Einrichtungen von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? entsprechen westlichen Qualitätsstandards und gewährleisten damit eine optimale Versorgung.

 

Das Hilfswerk behandelt in Haiti täglich ca. 100 Kinder in der Ambulanz. Für schwer erkrankte Kinder stehen 120 Kinderbetten im Krankenhaus St. Damien zur Verfügung. Im Durchschnitt muss ein Kind etwa zwei Monate lang im Krankenhaus bleiben. Behinderte Kinder erhalten in ?Kay St. Germaine?, einem im letzten Jahr neu eröffneten Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum, das in Haiti einmalig ist, eine spezielle Betreuung .

 

Haiti benötigt auch weiterhin dringend Nothilfe aus dem Ausland. Spenden sind möglich auf das Konto 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort: ?PR_Medizinische Hilfe?.

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