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Frenck van Orsouw

(Niederlande) Zuständiger für Berichte aus dem Heim und Betreuer der freiwilligen Mitarbeiter

Jeden Tag, wenn ich aus dem Büro zurück komme, durchgeschüttelt nach einer holperigen Fahrt das Tal hinauf im hiesigen Minibus, werde ich von jedem einzelnen unserer Kinder mit einem "Guten Tag, Onkel Frenck!" und einer Umarmung freudig begrüßt. Wenn das kein Grund ist, gerne hier zu sein! Die Herzlichkeit und Wärme, die mir die Kinder entgegen bringen, geben mir das Gefühl, zu einer richtigen Familie zu gehören.

 

Seit ich im September letzten Jahres hier in das Heim in Peru kam, habe ich jeden einzelnen Tag genossen. Mir gefällt es, dass unser Heim noch so klein ist (wir haben nur etwa 30 Kinder), denn so kann man alle Kinder und Mitarbeiter in kurzer Zeit gut und intensiv kennen lernen.

 

Ich habe schon früher bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN mitgearbeitet: In 2003 und 2004 arbeitete ich als Lehrer in unserem Heim in Guatemala, und das war eine sehr positive und prägende Erfahrung für mich. Aber in einem Heim mit 350 Jungen und Mädchen ist es viel schwieriger, eine persönliche Beziehung zu jedem einzelnen aufzubauen; dafür sind es einfach zu viele Kinder.

 

Nach meinem Aufenthalt in Guatemala arbeitete ich bei verschiedenen anderen Organisationen mit, aber mir wurde immer klarer, dass die Philosophie und die Arbeitsweise von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN mir persönlich am meisten zusagte. So kam ich zurück - diesmal in einer Doppelaufgabe als Zuständiger für die Berichte aus dem Heim und als Koordinator für die Freiwilligen. Zur ersten Aufgabe gehört das Schreiben von Artikeln und Fotografieren für die Website und die Kommunikation mit unseren Spendenbüros in Europa und den USA. Der zweite Arbeitsbereich umfasst die Auswahl und Betreuung unserer Freiwilligen - das ist noch eine sehr überschaubare Aufgabe, da es zur Zeit außer mir nur einen weiteren Freiwilligen gibt.

 

Da unser Büro fast eine Stunde von unserem Heim entfernt liegt (in unserem Dorf gibt es keine Internetverbindung, und die brauche ich für meine Arbeit), hatte ich schon Sorge, dass ich sehr viel Zeit im Büro und wenig mit den Kindern verbringen würde. Aber mit ein bisschen guter Organisation kann ich glücklicherweise doch jeden Tag ein paar Stunden mit den Kindern verbringen, ihnen bei den Hausaufgaben helfen, mit ihnen spielen oder reden. Und das ist schließlich die Sahne auf dem Kuchen!

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