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ERDBEBEN IN HAITI: Ehemaliges Kinderkrankenhaus zusammengestürzt

Menschen in Haiti brauchen dringend Hilfe

Eine Naturkatastrophe hält die ganze Welt in Atem. Ein Erdbeben der Stärke 7.0 erschütterte Haiti. Vor allem die Hauptstadt Porte-au-Prince und die bevölkerungs-reichen Slums der Stadt sind stark betroffen. Das ehemalige Krankenhaus der Hilfsorganisation ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.?, das seit drei Jahren als Behinderteneinrichtung genutzt wird, ist zusammengestürzt. Das berichtet der nationale Direktor der Organisation, Pater Richard Frechette, der in Haiti zugleich als Arzt für die Menschen arbeitet. Derzeit läuft die Bergung der Opfer. Mitarbeiter berichteten, dass unter den Trümmern noch Hilferufe hörbar sind. ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? hat 400.000 US-Dollar an Soforthilfe für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. Das Hilfswerk ist auf weitere Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um den vielen humanitären Herausforderungen gerecht werden zu können.

 

Die Zahl der Todesopfer ist bislang noch unbekannt. Dass es sich bei dem in zahlreichen Medien erwähnten Kinderkrankenhaus in Pétionville, um das ehemalige Kinderkrankenhaus von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? handelt, hat sich nun bestätigt. Seit dem Umzug des Kinderkrankenhauses nach Tabarre, waren in dem fünfstöckigen Gebäude Therapieräume für körperlich und geistig behinderte Kinder untergebracht. Zugleich diente das Gebäude als Wohngebäude für Mitarbeiter und wurde als Büro- und Verwaltungsgebäude sowie als Universitätszentrum für Studenten der Organisation genutzt. Wie viele Menschen sich noch unter den Trümmern des ?Father Wasson Center? befinden, benannt nach dem Gründer des Kinderhilfswerks, kann derzeit niemand sagen. Noch im November des letzten Jahres war eine fünfköpfige deutsche Besuchergruppe rund um die beiden Schauspielerinnen Alissa Jung und Janin Reinhardt in dem Gebäude untergebracht.

 

Mehr als 200 Mitarbeiter die in den Projekten von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? arbeiten, haben Erfahrung in der Katastrophenhilfe. Wie hoch das Ausmaß der Katastrophe tatsächlich ist, wird wohl erst im Laufe des Nachmittags/Abends (deutscher Zeit) bekannt werden, wenn es in Haiti wieder Tageslicht gibt. Das deutsche Förderbüro von ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.? schickt Soforthilfe in Höhe von 400.000 US Dollar nach Haiti um die ersten Notstände zu beseitigen.

 

Neben dem Behindertenzentrum hat ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? weitere Einrichtungen in der Umgebung Porte-au-Prince: Im Kinderdorf leben rund 350 Kinder und Jugendliche, das Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum in Tabarre zählt zu den modernsten Einrichtungen des Landes und mit Francisville entsteht derzeit auch ein berufliches Bildungszentrum. Laut ersten Berichten von Mitarbeitern wurden alle Gebäude durch das Erdbeben beschädigt. Im Rahmen zahlreicher Projekte unterstützen ?Unsere kleinen Brüder und Schwestern? die Not leidenden Menschen in den Slums von Port-au-Prince. Das Hilfswerk betreibt dort 18 Straßenschulen. Dort erhalten die ärmsten der Armen, die Kinder aus den Slums, die Chance, durch Bildung, aus dem Kreislauf der Armut zu entrinnen. Das Verbleiben dieser Kinder ist bislang aufgrund der ausgefallenen Kommunikationskanäle unbekannt.

 

Helfen können Sie ab sofort durch eine Spende auf das Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort "Erdbeben Haiti" oder nutzen Sie das Online-Spendenformular unseren Spenden-Shops MyGoodShop.org und machen Sie eine

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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Der katholische Priester und Nationaldirektor Pater Richard schreibt ebenfalls: ?Bitte beten Sie für die Menschen in Haiti?

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