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Eine Freiwillige entscheidet sich für den Arztberuf

Nach einem Jahr im Heim in Honduras erkannte Kristen, dass sie einen neuen beruflichen Weg einschlagen sollte.

Kristen Kelley fühlte sich in ihrem Bürojob in den Vereinigten Staaten wenig ausgefüllt, und so kam sie 1997 als Freiwillige nach Casa de Los Angeles, unser Haus für schwerbehinderte Kinder in Tegucigalpa.

 

"Eines Tages hielt ich Isaura, eines der Kinder von Casa Angeles, auf dem Arm, und da durchfuhr mich der Gedanke: Ich will Ärztin werden", berichtet Kristen. "Ich lief sofort zu den anderen Freiwilligen, um ihnen davon zu erzählen, und dann rief ich meinen Vater daheim in den Staaten an und teilte ihm meinen Entschluss mit."

 

Kristen beendete ihren Dienst als Freiwillige im Jahr 1999 und kehrte dann in die USA zurück, um in San Francisco Medizin zu studieren.

 

"Ich war 26 und besuchte meine Kurse mit 18-Jährigen", sagt Kristen.

 

"Bei jeder Prüfung trug ich mein T-Shirt von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN, damit es mir Glück bringen sollte."

 

Kristen erhielt den Doktortitel von der University of Northern California und den Masters-Titel in Öffentlichem Gesundheitswesen der Berkley-Universität. Zur Zeit ist sie in ihrem ersten Jahr als Assistenzärztin an einem Krankenhaus in Seattle.

 

"UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN hat mein Leben verändert und mir eine ganz neue Ausrichtung gegeben", meint Kelley. "Ich wollte einen Beruf, in dem ich anderen helfen und mich nützlich machen kann."

 

Während ihres Studiums kam Kristen oft zur Ranch zurück und half in der internenen und externen Krankenstation mit.

 

"Was ich hier gerne noch mehr sehen würde ist Gesundheitserziehung und mehr Vorsorgeprogramme", sagt Kristen. "Programme, die den Leuten helfen, Probleme wie Diabetes und andere Erkrankungen zu vermeiden, denen oft vorgebeugt werden kann, wenn die Patienten gut informiert sind."

 

Ihr Langzeitziel ist die Einrichtung eines Assistenzzeit-Programms auf der Ranch für Medizinstudenten aus den USA. "Das könnte auch zu einem Modell für andere Kliniken werden und besser qualifiziertes medizinisches Personal in ärmere Gebiete bringen."

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