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Ein Medikament, das Leben rettet, wenn man genug Geld hat

Drei unserer Kinder benötigen dringend ein neues, teureres Medikament gegen AIDS

Für unsere über 20 HIV-positiven Kinder bedeutet die medikamentöse AIDS-Therapie eine erstaunliche Verbessserung ihrer Lebensqualität. und wir sind dankbar, dass wir ihnen allen diese Therapie ermöglichen können. Aber drei der Kinder haben eine Resistenz gegen ihre bisherigen Medikamente entwickelt und brauchen unbedingt ein anderes Präparat namens Kaletra.

 

Kaletra, das von der Firma Abbott Pharmaceuticals hergestellt wird, ist ein Medikament der zweiten Reihe, das heißt es wird erst dann verschrieben, wenn die Möglichkeiten der Standard-Therapie erschöpft sind. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation brauchen zur Zeit mindestens vier Prozent der HIV-Infizierten diese Medikation, und diese Zahl wird wohl noch steigen. Hier in Honduras sind mittlerweile mehr als 30 Kinder in dem staatlichen Therapieprogramm, das vom Global Fund finanziell getragen wird, gegen die herkömmlichen Medikamente resistent und benötigen die neue Therapie. Aber diese Medikamente sind sehr teuer und zudem nicht einfach zu bekommen.

 

So bezahlen zum Beipiel die Ärzte ohne Grenzen in Kenia 200 Dollar pro Patient pro Jahr für eine übliche HIV-Behandlung, während eine Therapie mit einem Medikament der zweiten Reihe 1400 Dollar im Jahr kostet. In Guatemala kostet eine solche Behandlung mit 6500 Dollar sogar 28mal mehr als die übliche Therapie.

 

Abbott hat den Preis von Kaletra zwar um 200 Dollar pro Flasche gesenkt, aber für Entwicklungsländer sind die Kosten immer noch schwindelerregend. Eine Flasche mit 180 Kapseln, eine Monatsration für ein Kind, kostet in Honduras 230 Dollar. Um unsere drei Kinder ein Jahr lang mit Kaletra zu versorgen, brauchen wir also 8280 Dollar.

 

Wenn Sie unseren Kindern helfen möchten, die diese Therapie benötigen, nehmen Sie Kontakt auf zu unserem Heim oder dem Kaletra Projekt.

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