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Ein Einblick in die Welt der Profifußballer

Der dreizehnjährige Carlos verbringt einen Tag beim Training mit den Profis.

Wie mag das sein, mit einem Team von Profifußballern zu trainieren? Carlos, ein dreizehnjähriger Junge aus unserem Heim, durfte das am Samstag, den 27. August, selbst herausfinden. An diesem Tag wurde ein neues Fußballfeld eingeweiht, das das "Project Goal" gesponsort hatte - eine Organisation, die in ganz Lateinamerika Fußballfelder baut und in Stand setzt.

 

Der Trainer einer nationalen Jugendmannschaft war auf Carlos aufmerksam geworden, als er mit seiner Mannschaft von Rancho Santa Fe in der nahegelegenen Stadt Talanga spielte. Der Trainer war so beeindruckt von Carlos' Stärke und Technik, dass er ihn einlud, bei dem Ereignis dabeizusein, das in einem Stadion der Universität von Tegucigalpa als Teil der U-16-League stattfand. Im offiziellen Trikot der honduranischen Nationalmannschaften zeigte Carlos seine Fähigkeiten und konnte noch etwas dazulernen.

 

Viele wichtige Leute aus der Welt des Fußballs waren bei dem Ereignis anwesend, einschließlich des Präsidenten des Honduranischen Fußballverbandes und des Vizepräsidenten des Weltfußballverbandes.

 

"Es hat mich schon ein bisschen nervös gemacht, dass so viele wichtige Leute zuschauten", meinte Carlos. "Außerdem wurde mir klar, wie hart ich noch trainieren muss, wenn ich jemals in eine Nationalmannschaft hereinkommen will."

 

"Ich war auch ziemlich aufgeregt", meinte Fritz Streiff, der freiwillige Mitarbeiter, der Carlos zu dem besonderen Ereignis begleitet hatte. "Als ich ihn dort sah, wie er mit den anderen Spielern und Experten im Nationaltrikot spielte, war ich ganz stolz auf ihn. Durch den Tag ist auch unsere Beziehung zu einander gewachsen."

 

Ein weiteres Highlight des Tages war, dass ein Reporter einer honduranischen Zeitung Carlos um ein Interview bat. Der Artikel, in dem auch Carlos' Mannschaft namentlich erwähnt wurde, erschien in der Sonntagsausgabe am nächsten Morgen.

 

"Mein Traum wäre es, wenn mich die Trainer eines Tages als einen der besten Spieler entdecken würden", sagt Carlos. "Ich würde auch gern in einem anderen Land spielen - zum Beispiel in einem der Topteams in Barcelona oder Madrid."

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