Aktuell

Ein Aufklärungsflug mit dem Hubschrauber

Mit Hilfe des US-amerikanischen und kanadischen Militärs fliegt eine Gruppe von Mitarbeitern von NPFS Haiti über die überfluteten Gebiete, um einen Plan für den Wiederaufbau zu erstellen.

Dank Lt. Kyle und den großartigen US-Marines, die hier stationiert sind, und ihren kanadischen Kollegen, die die Hubschrauber bereitstellten und ausrüsteten, konnten wir heute einen ausgiebigen Flug über die überfluteten Gebiete Haitis machen.

 

Wir waren zu fünft aus unserem Team: De Neptune, Dr. Malherbe Desert, Ferel Bruno, Schwester Philomena und ich. Wir flogen mit zwei Hubschraubern und waren fast zwei Stunden in der Luft.

 

Nachdem wir die kanadische Flugbasis verlassen hatten, flogen wir zunächst ein paar mal über das Gelände unseres neuen Krankenhauses. Pat und die Bauarbeiter winkten uns von unten zu. Ich hatte die Piloten darum gebeten, da wir dringend einen Hubschrauber-Landeplatz benötigen. Die Notwendigkeit hatte sich erst vor ein paar Wochen gezeigt, als die Salesianischen Schwestern so schwer verunglückt waren. Die überlebenden verletzten Schwestern wurden von dem Ort, wo sich der Unfall ereignet hatte, zu uns geflogen, aber es war sehr schwierig, sie in Port-au-Prince schnell ins Krankenhaus zu bringen. So wollten wir uns heute von den Experten bezüglich eines Landeplatzes beraten lassen.

 

Dann flogen wir über die am schlimmsten betroffenen Gebiete. Zuerst nach MAPOU, wo wir landeten, um mit den vielen wartenden Menschen zu sprechen. Sie warteten auf eine Lebensmittellieferung per Hubschrauber und waren etwas enttäuscht, als wir mit leeren Händen kamen, und brauchten eine Weile, bis sie verstanden, wer wir waren. Aber wir hatten einige gute Gespräche und erhielten wertvolle Informationen, wie man auf dem Landweg dorthin gelangen kann und welche Hilfe gebraucht wird.

 

Dann flogen wir nach THIOTE (auf Kreolisch "Chote" ausgesprochen", und von da aus weiter nach FOND VERETTE.

 

Wir sammelten sehr gute Informationen und erhielten wichtige Einblicke, und unser Plan zur Hilfe nimmt Formen an.

 

Am Dienstag, den 15. Juni, werden wir mit Lastwagen voller Lebensmittel und anderer Versorgungsgüter zurückkehren. Wir werden das Dorf LEOCHE besuchen. Das ist Kreolisch für Le Roche, "Der Fels" auf Französisch.

 

Wir sind dem US-amerikanischen und kanadischen Militär sehr dankbar für ihre Hilfe bei diesem humanitären Projekt.

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