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Drogenkrieg in Mexiko

Zahlreiche Todesopfer auch in der Nähe von Monterrey

In Mexiko tobt ein Drogenkrieg zwischen rivalisierenden Banden, der inzwischen schon weit mehr als 50.000 Todesopfer gefordert hat. In Monterrey wurden vor wenigen Tagen 49 ermordete Menschen gefunden, 43 Männer und sechs Frauen. In einem Bekennerschreiben bekannte sich das Drogenkartell "Zetas" zu den Morden. Von der Gewalt betroffen sind zunehmend auch Unschuldige. Staatspräsident Felipe Calderon, der vor wenigen Wochen im Kinderdorf von nph haiti zu Gast war, hat bereits vor Jahren dem Drogenkrieg den Kampf angesagt. Rund 50.000 Bundespolizisten und Soldaten sind im ganzen Land stationiert und sollen für Ruhe und Ordnung sorgen. Ein durchschlagender Erfolg ist aber angesichts der vermehrt auftretenden Gewalt bislang ausgeblieben.

 

In Monterrey befindet sich das Studentenwohnheim von nph mexiko, in dem rund 100 junge Frauen und Männer leben. Sie besuchen die Universität und viele von ihnen werden nach ihrer Ausbildung in einem angesehenen Beruf arbeiten und sich für die mexikanische Gesellschaft einsetzen. Die immer näher rückende Gewalt bedrückt diese Studentinnen und Studenten sehr und schürt auch Ängste.

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