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Die Schule von Casa San Andrés wird geschlossen

Die Schweinegrippe hat Auswirkungen auf das Leben von NPH Guatemala

Als Folge eines landesweiten Ausbruchs der Schweinegrippe sind in Guatemala die Schulen bis Anfang Juli geschlossen worden. Gestern, am 10. Juni, gab die Regierung diese Anweisung heraus, in der Hoffnung, so die Jugend des Landes zu schützen und die Verbreitung des HINI Virus einzudämmen.

 

Insgesamt gibt es in Guatemala 57 bestätigte Fälle von Schweinegrippe. Überdies hat San Andres Itzapa, der Ort, in dem unser Kinderdorf liegt, drei bestätigte Falle, das nahe gelegene Chimaltenango vier.

 

Auf dem Gelände unseres Heimes Casa San Andres gibt es bisher noch keine bestätigten Fälle von Schweinegrippe. Wir haben jedoch vier Verdachtsfälle - drei Angestellte und ein Freiwilliger.

 

Seit gestern Abend bleiben unsere Kinder aus Castillo Magico (unserem Haus für behinderte Kinder) sowie alle anderen Kinder mit einem geschwächten Immunsystem streng von den anderen getrennt. Außerdem darf keines unserer Kinder bis Anfang Juli das Gelände des Kinderdorfes verlassen. Angestelle und Freiwillige dürfen das Gelände verlassen, müssen aber beim Wiederbetreten gründlich die Hände waschen.

 

Unsere Schule bleibt vom 12. Juni bis zum 1. Juli geschlossen.

 

In den nächsten drei Wochen sollen die Kinder mit sportlichen Aktivitäten und Arbeiten auf unserem Bauernhof beschäftigt gehalten werden. Unsere Mitarbeitern treffen sich gerade, um einen entsprechenden Plan auszuarbeiten.

 

Abgesehen von der Schließung unserer Schule wird das Leben in unserem Heim so weiterlaufen wie immer; die Büros werden geöffnet bleiben und die Angestellten aller übrigen Abteilungen (Instandhaltung, Farm, Klinik etc.) werden weiterhin zur Arbeit kommen.

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