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Die "Posadas", ein Weihnachtsbrauch bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Nicaragua

Bei der Feier der Posadas mischen sich Traditionen aus zwei Kulturen: der mexikanischen und der nicaraguanischen.

Es ist eine schöne Mischung aus Traditionen und Festlichkeiten. Die neun "Posadas" versinnbildlichen die neun Tage, in denen die Jungfrau Maria und Josef auf der Suche nach einer Unterkunft waren, bevor Jesus geboren wurde. Die erste Posada beginnt am 16. Dezember und die letzte findet am 24. statt, an dem Tag, an dem wir die Geburt Jesu feiern.

 

Die Kinder verteilen sich auf die vier Häuser, und die fünfte Gruppe sind die Sänger, die gemeinsam mit Maria (einem Mädchen, das als Jungfrau Maria verkleidet ist), Josef (einem Jungen, der als Josef verkleidet ist) und einem Esel von Haus zu Haus ziehen. Mit einem Lied werden die "Besitzer" der Herberge gebeten, sie aufzunehmen; die Kinder antworten, dass sie keinen Platz mehr haben. Dieses Lied wird bei allen vier Häusern vorgetragen, und danach versammeln sich alle im Ranchon, unserem Mehrzweckplatz, wo eine Gruppe von Kindern eine Aufführung zum Thema Weihnachten darbietet. Nach dieser Aufführung freuen sich alle über das Zerschlagen von Pinatas und Süßigkeiten. Zum Schluss versammeln sich alle um ein Feuer, wo weitere Lieder gesungen werden und es Marshmallows und Würstchen gibt.

 

Jedes Haus einschließlich dessen, in dem die Arbeiter von San Jorge wohnen, organisiert eine dieser Posadas. Letztere Gruppe führte ein Stück über die Lebensgeschichte von Padre Wasson auf und der Entstehung von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN auf erzählt aus der Sicht des Schutzengels von Padre Wasson. Der Engel kam bei den Kindern sehr gut an, weil er witzig war und ihre Sprache sprach.

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