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Bildung für eine bessere Zukunft von Kindern in Honduras

nph hilft Kindern in Lateinamerika, traumatische Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Außerdem unterstützen wir Familien außerhalb des Kinderdorfes.

In Lateinamerika ist Gewalt gegen Kinder weit verbreitet. Kinder werden aber auch durch extreme Armut, Vernachlässigung oder Kinderarbeit traumatisiert. Viele Kinder, die in den nph-Kinderdörfern leben, haben selbst solche Erfahrungen hinter sich. Dass die Erinnerungen daran mit dem Einzug ins Kinderdorf nicht einfach verschwinden, liegt auf der Hand.

 


Extreme Armut gehört zu den Gründen, die Gewalt gegen Kinder auslösen.

 

Kinder brauchen Unterstützung, um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Erst wenn sie das geschafft haben, können sie ein glückliches und unbeschwertes Leben führen. In den nph-Kinderdörfern tun wir unser Bestes, damit die Kinder diese Unterstützung bekommen. Dafür sind unsere Psychologinnen und Psychologen da*. Sie begleiten die Kinder auf dem Weg zurück in eine normale, gesunde Kindheit. 

 

Im nph-Kinderdorf sind die Kinder in Sicherheit 

 

Im nph-Kinderdorf wachsen die Kinder in einer geschützten Umgebung auf. Doch irgendwann müssen sie wieder zurück in eine Gesellschaft, die von Gewalt, Drogenhandel und (Banden-)Kriminalität geprägt ist. 

 

„Wir versuchen, den Spagat zu schaffen“, sagt Stefan Feuerstein, Leiter von nph honduras, „Während wir sie vor den Gefahren da draußen beschützen, müssen wir sie gleichzeitig darauf vorbereiten, dass sie eines Tages wieder dorthin zurückkehren werden.“

 


Kinder brauchen Unterstützung, damit sie traumatische Erlebnisse verarbeiten und wieder lachen können.

 

Mit Bildung gegen Bandenkriminalität 

 

Bildung ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben. „Ohne Bildung geraten Kinder leichter in die Fänge von Jugendbanden. Bildung ist das wertvollste, das nph ihnen mit auf den Weg geben kann – neben einer Werteerziehung, die ihnen zeigt, dass eine andere Art zu leben, möglich ist“, sagt Rafa Arcel Guillen, leitender Psychologe bei nph honduras. Viele Kinder haben nämlich seit ihrer Geburt nichts anderes kennengelernt außer Gewalt, Vernachlässigung und Kriminalität. 

 

nph leistet Nachbarschaftshilfe

 

Bei nph sind wir der Meinung, dass Kinder im Idealfall bei ihren Eltern aufwachsen sollen – solange sie dort gut versorgt werden, Liebe und Geborgenheit erfahren und Bildung erhalten. Dass viele Kinder nicht bei ihren Eltern leben können, ist in der Armut der Familie begründet, mit all ihren Begleiterscheinungen wie Drogen- oder Alkoholkonsum der Eltern, Neigung zu Gewalt, Kinderarbeit und mangelnder Bildung.

 


Wir helfen Kindern aus armen Familien, ein besseres Leben zu führen.

 

Damit es nicht so weit kommt, brauchen gefährdete Kinder und ihre Familien Unterstützung. Mit Nachbarschaftsprojekten, die die Grundbedürfnisse armer Familien stillen, leistet nph einen Beitrag dazu, dass Kinder nicht arbeiten gehen müssen und stattdessen zur Schule gehen können. Die Gefahr, dass sie in Drogenhandel oder Bandenkriminalität abrutschen – wie es so oft in Lateinamerika passiert – wird dadurch verringert. 

 

Hoffnung auf eine bessere Welt

 

Gleichzeitig vermitteln wir auf diese Art den Kindern, die im nph-Kinderdorf leben, dass es wichtig ist, anderen zu helfen. Jene, die von klein auf bei uns sind, lernen so eine andere Welt kennen. Mit jedem Kind, das wir als jungen Erwachsenen in die Welt entlassen, hoffen wir, sie ein Stück besser zu machen.

 

Machen Sie mit uns die Welt ein Stück besser – unterstützen Sie unsere Arbeit in Lateinamerika und schenken Sie benachteiligten Kindern Zukunft. 

 

 

 

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