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Aktuell

Alarmstufe rot für Nicaragua

Vulkanausbruch befürchtet

In der letzten Woche wurde Nicaragua durch eine Serien von Erdbeben der Stärke 5,1 bis 6,7 erschüttert. Zwei Menschen kamen durch die Beben ums Leben, zahlreiche andere wurden verletzt und rund 2.300 Häuser zerstört. Die Behörden haben inzwischen für das ganze Land die Alarmstufe rot ausgerufen und die Menschen aufgefordert im Freien zu übernachten. Vorsorglich wurden Feldlazarette aufgebaut und die Menschen zur Blutspende gebeten.

Deutsche Geologen befürchten nun, dass in Nicaragua ein Vulkanausbruch droht, der katastrophale Folgen für die Menschen hätte. Betroffen ist vor allem der Berg Momotombo am Managua-See mit dem gleichnamigen Vulkan. Ein Ausbruch des Momotombos würde rund 60.000 Menschen in den Städten Nagarote, La Paz und den Dörfern der Provinz Leon in Gefahr bringen.

Bereits im Jahr 1972 war Nicaragua von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht worden, bei dem rund 10.000 Menschen ihre Leben verloren.

Aus dem Kinderdorf in Nicaragua kam die Nachricht, dass die Kinder zwar ängstlich aber wohlauf seien. Das  Kinderdorf in Jinotepe liegt rund 140 Kilometer vom Momotombo-Vulkan entfernt. Das Studentenwohnheim befindet sich in in der Hauptstadt Managua. 

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