Gemeinsam stärker für Bildung

Mit Bildung gegen Armut

Erstklässler im Schulunterreicht bei nph bolivien

UN-Millenniumsziel 2

Hauptschule, Realschule oder Gymnasium? Für viele Kinder auf dieser Welt stellt sich gar nicht erst die Frage nach der weiterführenden Schule. Sie können nicht einmal die Grundschule besuchen. Aktuell gibt es noch immer schätzungsweise 56 Millionen Kinder, die nicht zur Schule gehen.

Die Hauptursachen dafür sind Armut, gekoppelt mit Geschlechterdiskriminierung. Meistens sind Mädchen zuerst betroffen, wenn das Geld nicht für den Schulbesuch der Kinder ausreicht.

Kein Geld, keine Schule

Maedchen mit Buechern nph guatemala

Auch in Lateinamerika hängt der Schulbesuch der Kinder vom Familieneinkommen ab. Selbst wenn die Eltern das Geld aufbringen können, sind die öffentlichen Schulen oft so unterfinanziert, dass sie nur eine minderwertige Ausbildung anbieten können.Für Kinder aus ländlichen Regionen, wie dem Andenhochland oder dem Amazonasgebiet, kommt das Problem hinzu, dass die Schule einfach zu weit weg ist. Indigene sind deshalb oft gänzlich vom Bildungssystem ausgeschlossen. Kinderarbeit ist ein weiteres Hindernis.

Bestens gebildet im nph-Kinderdorf

Schulmaedchen nph mexiko

Von der Grundschule bis zur Universität: Die nph-Kinderdörfer bieten jedem Kind die bestmögliche Ausbildung. Eines der UN-Millenniumsziele lautet, allen Kindern auf der Welt bis Ende 2015 eine Grundschulausbildung zu ermöglichen.

Obwohl die meisten öffentlichen Schulen kostenlos sind, können sich viele Eltern den Schulbesuch nicht leisten. Denn es müssen Bücher, Stifte und andere Materialien gekauft werden, für die einfach kein Geld da ist.

In den nph-Kinderdörfern bekommen die Kinder alles, was sie für den Schulstart benötigen.